Unser Weg zum Pool

Ein weiterer WordPress-Blog

Unser Weg zum Pool header image 2

Making Of

Februar 1st, 2014 · Keine Kommentare

Von Oliver Zajac

Und eigentlich wollten wir nur den Motor der Scroaster durchdrehen lassen, damit die Ölpumpe Druck aufbauen kann, kurz vor dem ersten Start des Motorrades, das an einem Sommertag versehen mit den alten Schalldämpfern im Innenhof eines kleinen Pflegeheims stand, in welchem wir uns im Laufe des Winters in einem nicht mehr benötigten Archiv auch eine Werkstatt mit Hebebühne eingerichtet hatten, es aber dennoch immer und wenn möglich vorzogen, im Freien zu schrauben, als es, das Motorrad, aufgrund eines kleinen Fehlers in der Elektrik plötzlich und vollkommen ungeplant erste Lebenszeichen vernehmen liess, da die Zündung versehentlich eingeschaltet war, die rotierende Kurbelwelle und die gleitenden Kolben ein wenig Gemisch aus den Vergasern ansaugten, das die feuernden Zündkerzen endlich und fast sanft entzündeten. Erste, zaghafte Verpuffungen eines Gemischs aus Luft und Benzin in einem neu aufgebauten Motor, einem neuen Motorrad, das sich unmerklich schüttelte, dessen Lebensäusserungen dann aber bestimmter wurden, gegen das drängelnde Geräusch des Anlassers ankämpften, bis mein Sohn ein wenig erschrocken schaute, zwei Schritte nach hinten ging, so dass ich, den Startknopf weiter drückend, fragte: “Was ist?”, und er antwortete: “Es ist..,

es ist…

so leise.”

Ein Motorrad neu auf- oder umzubauen, so wie wir ein Motorrad neu auf- oder umgebaut haben, ist eine Aneignung und zwar im doppelten Sinne, da es zum einen die Aneignung speziellen Wissens voraussetzt, das es einem zum anderen überhaupt erst erlauben soll, sich ein Motorrad tatsächlich und wirklich auch anzueignen. Denn wenn man ein altes Motorrad kauft, dann steckt dieses alte Motorrad voller fremder Energie. Und das meint jetzt nicht irgendsoeinen esoterischen Scheiss, sondern die in dem Motorrad tatsächlich noch vorhandene Energie fremder Hände, die dieses Motorrad einst zusammengeschraubt haben. Denn wenn sie, die Energie, nicht mehr da wäre oder auf einmal aufhörte, zu wirken, würde das Motorrad augenblicklich auseinanderfallen. Was ja mal logisch ist, weil es letztendlich nicht durch die Schrauben zusammengehalten wird, sondern durch die Energie oder die Kraft oder das Drehmoment mittels dessen Schrauben und Muttern einst und von irgendjemanden zu einigermassen festen oder haltbaren Verbindungen zusammengefügt worden sind. In einem gewissen Sinn kann man also sagen, dass diese Energie immer noch da ist, sie in dem Motorrad gespeichert wurde, was wiederum endlich zweierlei ziemlich glasklar beweist, dass erstens, das Wichtigste wie immer unsichtbar bleibt, und dass zweitens: zumindest das Motorrad als Ganzes immer mehr ist als die Summe seiner Teile. Um sich das Motorrad demnach wirklich und tatsächlich anzueignen, muss also das Wichtigste, die fremde Energie, raus und durch die eigene Energie ersetzt werden, was wiederum eine doppelte Anstrengung vonnöten macht, da die alte Energie natürlich nicht freiwillig geht sondern durch den Einsatz von eigener Energie mit mindestens dem gleichen Aufwand wie die gespeicherte Energie vernichtet werden muss, was eine schweisstreibende Angelegenheit sein kann, wenn die fremden Hände einst, wie bei der Scroaster leider geschehen, zur Unterstützung ihrer eigenen Energie massenhaft fremde Energie wie Schraubenkleber verwendet haben, was den eigenen Aufwand leider noch einmal gewaltig potenzieren kann, sollte man sich nicht bestimmter Hilfsmittel – wie beispielsweise Hitze – entsinnen, die aber strenggenommen eigentlich auch keine eigene Energie mehr sind. Aber lassen wir das besser, weil sonst wird’s zu kompliziert.

Wenn man also das Motorrad irgendwann einmal mit mindestens dem gleichen – nicht demselben, das geht nämlich nicht – Aufwand auseinandergeschraubt worden ist, mit dem es einst zusammengeschraubt wurde, das Wichtigste nicht mehr da ist, weil man es vernichtet hat, erhält man das Motorrad als die Summe seiner Teile. Und dann sollte man zwei Dinge wissen, nämlich dass erstens: diese Summe seiner Teile die Summe seiner Teile anderer ist, welche das Motorrad irgendwann einmal geplant, konzipiert, gebaut und verkauft haben, weshalb es, zweitens: ziemlich bescheuert wäre, das Motorrad nur wegen dem behämmerten Energie-Dings wieder ganz genauso zusammenzubauen, ohne es zu verändern, indem man die Summe seiner Teile modifiziert, um es schneller, besser, schöner und lässiger zu machen, sodass die Summe seiner Teile zu einer eigenen Summe seiner Teile wird, die man mit der eigenen Energie wieder zusammenschraubt, was dann auch gleichzeitig die zweite der doppelten Anstrengung wäre. Und genau dafür, für diese totale Aneignung, die eigentlich auch nur die zweite Aneignung ist, braucht man eine erste Aneignung, das Wissen, wie die Maschine wieder zusammengebaut wird oder genauer formuliert, das Wissen oder die Selbsteinschätzung, was man – auch aus Kostengründen – schon jetzt selbst erledigen, was man sich realistisch in relativ kurzer Zeit aneignen kann und von was man besser derzeit noch die Finger lassen sollte, weil nämlich übertriebener Ehrgeiz fatal enden kann. In unserem konkreten Fall bedeutete dies, dass wir nur die Bearbeitung der Zylinderköpfe, die Beschichtungs-, grössere Lackierarbeiten sowie die Fertigung der Sitzbank nach aussen gaben, alles andere machten wir selbst, indem wir es entweder schon konnten oder es lernten, zu können. Wir – das meint in diesem Zusammenhang meinen Sohn, der das Handbuch “Motorradelektrik in der Praxis” immerhin bis Seite 36 gelesen hat, meine Wenigkeit, der dieses Handbuch deshalb ganz lesen musste, und die haustechnische Abteilung eines kleinen Pflegeheims, die uns gelegentlich unterstützte, wobei hier in erster Linie Janusz Jasinski hervorzuheben ist, den wir insbesondere immer dann zur Hilfe riefen, wenn ein Quentchen polnisches Improvisationsgenie situativ gefragt war. Die erste Aneignung der doppelten Aneignung bedeutet also einen Plan zu haben, und den hatten wir natürlich nicht, wenn man unter Plan haben versteht, alles das, was auf uns zukommen könnte, bereits im Vornherein im Detail zu kennen und im Besitz der entsprechenden Problemlösungstechniken zu sein. Plan haben versteht sich in diesem Zusammenhang eher als das Wissen, dass ein Motorrad neu auf- oder umzubauen, eigentlich nichts anderes ist, als bestimmte von anderen gedachte Kreisläufe sinnvoll zu schliessen. Und diese Kreisläufe sind der Kreislauf der mechanischen Motorsteuerung, das Zusammenspiel zwischen Ventilen, Nockenwelle, Kurbelwelle und Zündung; der Kreislauf der Motorschmierung, der eine reibungslose und partiell kühlende Funktion eben des Motors gewährleisten muss; die Schaltkreise der Elektrik, der Nervenbahnen des Motorrades, die viele Funktionen haben können, aber zuallererst dafür zuständig ist, elektrische Energie zu generieren, die zum richtigen Zeitpunkt das durch die Motorsteuerung angesaugte Gemisch in den Brennkammern der Zylinderköpfe entzündet, damit endlich Leben in die Bude kommt. Und diese drei Kreisläufe greifen ineinander und dieses detaillierte Ineinandergreifen ist von anderen gedacht worden, denen wir nachzudenken hatten, wozu wir nachschlugen, nachlasen und nachfragten, um die vielen Kreisläufe im Sinne des bereits Gedachten zu schliessen. Und jetzt könnte man natürlich schreiben: So einfach ist das nämlich, dann noch ein bisschen küchenphilosophischen Käse verzapfen, um dann – blablabla – von der tiefen Befriedigung, der meditativen Erfüllung zu labern, wenn der ganze Mist endlich einmal funktioniert – aber das ist natürlich alles Kacke – denn es ist ganz und gar nicht einfach, so ein altes Motorrad neu auf- oder umzubauen. Es ist vielmehr zum Haareraufen. Es ist nervtötend. Es ist niederschmetternd. Es ist zum Haareraufen, dass ausgerechnet dann, wenn der alte Land Rover für immer seinen Geist aufgegeben hat, die Guzzi mit maladem Kreuzgelenk danieder liegt, die Scroaster noch nicht fertig gebaut ist, auch der bis dahin einzig fahrbereite Untersatz, die Pony Express, sich noch verabschiedet, weil man auf die glorreiche Idee gekommen ist, ihr eine neue elektronisch gesteuerte 370 Watt Lichtmaschine zu verpassen, die nach nicht ganz 3.300 Kilometern keinen Piep mehr macht, weil die Elektronik versagt, und man sich ja einst geschworen hat, so einen Mist niemals zu verbauen, weshalb man jetzt mit dem Erbauer und Verkäufer der Elektronik einen ziemlich schnell ziemlich unfreundlich werdenden eMail-Austausch beginnt, mit dem Resultat, dass sich der Erbauer und Verkäufer eben dieser Elektronik in den dreiwöchigen Sommerurlaub verpisst, natürlich ohne das benötigte Ersatzteil zu schicken, und man deshalb gezwungen ist, die alte Bosch-Lichtmaschine wieder einzubauen, die eigentlich ganz gut funktioniert hat, weshalb man sich wieder aufregt, weil man sich ja einst geschworen hat – genau – jetzt aber feststellen muss, dass die olle Lichtmaschine nicht mehr funktioniert, die Maschine auf Batterie läuft, man also mit dem Handbuch “Motorradelektrik in der Praxis” und dem Multimeter zur Hand fast die gesamte Elektrik durchmisst, ohne auch nur den kleinsten Fehler zu finden, aufgrund dessen man dann dennoch zwischen den Flüchen, Verwünschungen und Drohungen, die man dem Erbauer und Verkäufer der defekten Elektronik in den Urlaub hinterherschickt, Rotor, Diodenplatte und Regler austauscht, mit dem Effekt, dass die Maschine stur und weiterhin auf Batterie läuft, bis man dann und kurz vor der totalen Verzweiflung endlich und nach Tagen darauf kommt, dass die alte Lichtmaschine, um zu funktionieren, eine gewisse “Vorerregungsspannung” braucht, die ihr das 3 Watt Lämpchen der Ladekontrolleuchte liefern soll, welche man aber gegen eine Leuchtdiode getauscht hatte, die viel weniger Strom verbraucht, weshalb man einen kleinen und verhältnismässig billigen Widerstand vor die Diode schalten muss – und zwar parallel und nicht in Reihe. Es ist nervtötend mit einer leicht fiebrigen Erkältung und mit tausenden anderen Verstrahlten mal wieder stundenlang durch den Matsch der Veterama zu stapfen, dieser seltsamen Veranstaltung, in deren Vorfeld es immer tagelang regnet, und die an gewisse Endzeitfilme erinnert, in denen die Menschen den Krieg gegen die intelligenten Maschinen verloren haben, und nun in den ihnen zugewiesenen Reservaten leben müssen, auf Flohmärkten den letzten Schrott miteinander tauschen, um daraus irgendwie noch gehorsame Maschinen zu basteln, und wo man hofft, das eine Teil zu finden, für das man bei eBay schon zweimal aber sowas von überboten wurde, weshalb man sich fest vorgenommen hat, auch wirklich jeden einzelnen der – wasweissich – wie viel hundert Verkaufsstände abzugrasen, aber natürlich ausser 17 anderen Teilen, die man vielleicht irgendwann mal brauchen könnte, das eine Teil nicht findet, weshalb man einige Tage später nach endlich überstandener Grippe bis auf das Äusserste entschlossen, nachts um Zwei bei eBay worldwide das ersehnte Teil völlig überteuert ersteigert, nur um wiederum 14 Tage später eine Sendung aus North Carolina, USA beim örtlichen Zollamt abholen zu dürfen und einen dort die mitleidig schauende Zollbeamtin nach Inspektion der rostigen Ware sowie der zugehörigen Rechnung an den Bayern-Fan-Beamten hinter der Panzerglasscheibe der Kasse verweist, wo man selig und glücklich lächelnd, den Schatz fest umklammernd, nochmals Zoll und Steuern berappen darf. Es ist niederschmetternd, sich durch immer wiederkehrende “jours sans” zu schrauben, Tage an denen nichts, aber auch rein gar nichts funktioniert, an denen alte fragile festgebackene Schrauben trotz gesäuselter Beschwörungsformeln und grösstem Gefühl im Handgelenk dennoch brechen, Schraubenschlüssel an rundgewordenen Muttern abrutschen, und man daraufhin mit blutender Hand nach dem Bohrer greift, in der Hoffnung, wenigstens den Gewindebolzen nicht zu verhunzen, um Stunden später und frisch verpflastert nach den Ersatzteilnummern von Mutter und Bolzen zu suchen, die natürlich Spezialanfertigungen und deswegen und selbstredend ausserordentlich preisgünstig sind. Tage, an denen man mit BMW-Denke am Guzzi-Kardanantrieb schraubt, um kurz darauf das Getriebeöl vom Werkstattboden zu wischen; an denen man tatsächlich einmal glaubt, mit Befriedigung auf den gerade zusammengebauten Motor blicken zu dürfen – nur eine Hundertstelsekunde lang – bevor man die beiden übriggeblieben kleinen O-Ringe entdeckt. Tage, an denen man wartet und wartet und wartet, nur um dann doch das falsche Ersatzteil geliefert zu bekommen. Tage, an denen man mit Explosionszeichnungsbildern im Kopf zu Bett geht und von Ersatzteilnummern träumt. Tage, an denen man fast wahnsinnig wird, und Tage, an denen man sich fragt:

Warum mache ich das eigentlich?

Und genau bedacht, müsste man ja fragen, warum machen wir das eigentlich, denn wir Spinner werden ja immer mehr, was neben den Marketingabteilungen der Motorradhersteller auch schon Journalisten aufgefallen ist, die normalerweise von nix keine Ahnung haben, aber dennoch meinen, mutmassen zu müssen, dieses neu identifizierte soziale Phänomen sei die Wiedergeburt der Do-it-yourself-Bewegung, die im Retro-Chic schwelgend, eine Revolte gegen die moderne, nicht mehr mit Händen zu begreifende Computertechnik anzetteln will, den modernen Errungenschaften stattdessen nach Analogien fliehen möchte, und dabei blöderweise verkennt, dass es immer schon, zu allen Zeiten Modernisierungsverweigerer gegeben hätte, und wäre die Menschheit deren Beispiel gefolgt, wir alle noch wahlweise auf den Bäumen oder in Höhlen leben würden.

Ich kenne nicht die genauen Beweggründe meiner Gefährten im Matsch der Veterama, kann aber für mich sagen, dass es in unseren Konsumwelten nur einen Ort gibt, der auf mich eine noch deprimierendere Wirkung hat als der Baumarkt und das ist der Gartenbaumarkt, dass ich ausserdem tropfende Klospülungen ziemlich lang ziemlich gut tolerieren kann, dass eine moderne Triumph Bonneville oder die neueste Design-Grosstat von BMW, die R NineT, retro sind, meine Maschinen aber nicht, denn die sind echt, und dass es genaugenommen nur einen Grund gibt, warum ich mir diesen Wahnsinn immer und immer wieder antue.

Weil so ungefähr anfangs der 70er die Entwicklung des Motorrades so weit gediehen war, dass diese Maschinen alles hatten, was Motorräder meiner Meinung nach haben müssen, und weil leider ungefähr Mitte der 80er wiederum eine Entwicklung einsetzte, da Motorräder nach und nach aufhören mussten, das haben zu dürfen, was sie meiner Ansicht nach haben müssen. Ich denke, man kann sagen, dass die Motorräder, die während dieser Zeitspanne entstanden, nicht die besten, bequemsten, zuverlässigsten oder schnellsten Motorräder aller Zeiten waren, aber mit ziemlicher Sicherheit die wahrhaftigsten sind, die jemals gebaut wurden, da sie bei ausreichender technischer Reife allein ihren eigenen Gesetzen gehorchen, dem mechanischen Regelkreis eines vergaserbefeuerten und luftgekühlten Motors, den man mit heutigen Teilen, inzwischen jahrzehntelanger Erfahrung besser und standfester machen kann, als er jemals war, und der aus diesem Grunde ein unverfälschtes, rohes und pures Fahrerlebnis anbieten kann, das moderne Motorräder niemals anbieten können, denn wenn sie es könnten, wären sie verboten.

Jeder soll das Motorrad fahren, das ihm gefällt, und es gibt sehr viele sehr gute Gründe, moderne Motorräder zu kaufen, wer aber meint, auf die Versprechungen der Industrie hereinfallen zu müssen, ein Retro-Motorrad biete das Fahrerlebnis seines historischen Vorbilds, dem sei gesagt, es ist niemals Dasselbe und schlimmer noch: nicht einmal annähernd das Gleiche. Aber das muss es ja auch nicht für jeden sein.

Wer  jedoch, so wie ich, zu denjenigen gehört, die dieser Art des Motorradfahrens verfallen sind, sie immer wieder spüren wollen oder gar müssen, der hat eigentlich keine andere Wahl, als die alten Maschinen zu fahren und sie immer besser zu machen und das eben nicht aus Gründen der Modernitätsverweigerung sondern allein und immer nur aus diesem einen Grund, der der wichtigste ist: Leidenschaft!

 

Werdegang der Scroaster in Bildern

Schlachtfest

 

Die Summe seiner Teile

 

Kapitulation: Ab zum Trockeneisstrahlen.

 

Motormontage

 

Einbaufertiger, neuwertiger Motor. Besser als jemals zuvor.

 

Spezialwerkzeuge sind teuer. Manche kann man aber selbst basteln. Hier: original Pool-Schwungscheibenabzieher. Patent: J. Jasinski.

 

Original Pool-Kardanwellenspanner. (Zum Zweimal-Gebrauch). Patent: O. Zajac.

 

Original Pool-Aufschrumpf-Erhitzer. Patent: Aus dem Internet geklaut.

 

Neue, überholte Elektrik, aber ganz wichtig: immer noch Kontaktzündung. Geht nix drüber.

 

Funktionsprüfung Elektrik

Und jetzt? Jetzt geht es natürlich weiter. Uns ist ein Motorrad zugelaufen, in ziemlich üblem Zustand. Es wird immer geschrieben und gesagt, es sei die Honda CB Four gewesen, die den weltweiten Motorrad-Boom ausgelöst habe. Das ist auch zweifellos richtig. Es gab aber ein Motorrad, das die Keimzelle oder den Urknall dieses Booms mit befeuerte, den Motorrad-Enthusisamus in den USA  (Oder  nur in Kalifornien, wie  einige Neunmalkluge nicht müde werden, zu beteuern: JAWIRWISSENS!) mehr als ein Jahrzehnt bevor:

It’s only Rock’n Roll, but I like it: Triumph, arg zerzaust, ohne original Gabel, ohne original Schutzbleche, ohne original Sitzbank etc., dafür mit DDR-Scheinwerfer, Nortonvergasern ohne Choke und einigen Überraschungen im Motor – aber mit den immer noch stolz getragenen Matching Numbers einer Bonneville 1970.

 

Der englische Patient auf dem OP-Tisch unter den wachsamen Augen von Moto Madonna kurz vor dem ersten Schnitt. Werden wir ihn noch einmal hinbekommen oder stirbt er uns unter den Händen weg? Nicht sehr demnächst im Pool: Death Or Glory!

So – damit sind es vier Motorräder. Und das sind nicht nur eigentlich ein bis zwei zu viel, weshalb wir uns dieses Frühjahr von ein bis zwei Schätzen trennen werden. Mal sehen, von welchen, ausser einem:

Motorrad ohne Tank mit Tank

Tags: Allgemein

0 Antworten bis jetzt ↓

  • Es gibt keine Kommentare bis jetzt...Trete Sachen weg, die vom Formular runterfallen.

Hinterlasse ein Kommentar


eins + = 9