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Habemus Ruhestand

Februar 15th, 2013 · Keine Kommentare

von Tobias Griebel

Der Papst tritt ab und geht in Ruhestand oder wie immer man das auch immer benennen möchte und heißt dann wieder Ratzinger. Kommt nicht so oft vor, daß ein neuer Papst gewählt werden darf, obwohl der Vorgänger noch unter den Lebendigen wandelt.. Eine Art Mondlandung der Hipster-und Hollister Generation. Mal sehen, ob es der Vatikan schafft, dieses Mal ein Oberhaupt zu finden, welches nicht bereits zwei Weltkriege mitgemacht hat. Aber wahrscheinlich, bekommt eher eine deutsche Bildungsministerin, ihren Doktortitel aberkannt.
Ups. Ist ja auch gerade passiert.
Sowas aber auch. Ich vermute in dem Fall der Frau Schavan, ja nach wie vor, eher Schlamperei, gekoppelt mit Tippexmangel. Aber mich fragt ja mal wieder keiner.
Übrigens hat ein Doktortitel, nichts mit dem Beruf des praktizierenden Arztes zu tun. Das erklär mal einer dem bildungsfernen, Daily-Soap-nahen Prekariat. Wobei ein Bildungsminister ja eigentlich übertragen gedacht, permanent am offenen Herzen operieren muß. Also praktisch irgendwie auch praktiziert. Zumindest was den Flickenteppich, der ländergeregelten Schulsysteme angeht. Oder auch bei dem Wirrwar der Studiengebühren. Ohje. Ein weites Feld der fetten Näpfchen.
Thema fette Näpfchen – schon das neue Heino Album gehört? Macht nichts. Hätte er auch in einer Karaoke-Bar live aufführen können, so mit Stream und Twitter und so. Neumodisches Zeug das. Das deutsche Urheberrecht, hat dem blonden Volksmusikbarden, eine Johnny Cachige Zweitkarriere verbaut, denn nur das Original nachspielen geht hier zu Lande auch ohne Erlaubnis. Verfremden leider nicht. Und da sich vor allem die Aerzte – also nicht die mit dem Doktortitel, sondern die praktizierende Band – wenig enthusiasmiert zeigten, über Heinos baritone Pläne, gibt es eben nur noch eine kleine Cash-Karriere.
Amazon, I-Tunes-Downloads und der Karneval machen alles möglich.
Und wer war nochmal gleich der Dschungelkönig? Und was hat der kürzlich für ein Lied veröffentlicht? Tja Joey, jeder Tag zählt, denn so schnell, kann es wieder zu Ende sein, mit der Kurzkarriere. Zerschellt am haselnußbraunen Downloadhitparadestürmer. Oder doch wieder viel zu viel heiße Luft?
Thema heiße Luft – der Tankstellenbetreiber “Shell” verlangt seit kurzer Zeit, als Modellversuch, an ausgesuchten Tankstellen, einen Euro pauschal, wenn man etwas Luft, in die von Plätte bedrohten Reifen pumpen möchte. Einen Euro. Für Luft. War das nicht früher ein Allgemeingut? Wer kann uns wenigstens garantieren, daß es sich bei der “Shell”-Luft, nicht um B-Ware aus beispielsweise Peking handelt. Marke Frühjahressmog – extra schwer verschmutzt.
Schließlich kann die Luft auch wieder aus unseren Reifen entweichen. Sonst müßten wir ja bei “Shell” keine teure Luft nachpumpen. Das wäre gleichbedeutend mit dem Umstand, daß wir nicht nur mit dem bei “Shell” erworbenen Benzin, unsere Umwelt verschmutzen, sondern auch noch mit der Luft. Smells like “Emissionssonderzertifikat” für siebzehnfuffzich. Zu beantragen, bei der regionalen TÜV-Stelle.
Falls übrigens “Shell” alternativ, kostbare, saubere Luft verwendet, was bleibt dann übrig für uns? Oder unsere Kinder?
Herr Altmaier übernehmen sie!
Ist schließlich Wahljahr.
Nicht daß der Steinmeier oder gar der nette Herr Rösler, das Thema für sich entdeckt.
Thema entdecken – da hat doch tatsächlich in England jemand entdeckt, daß die Franzosen über einen ungarischen Schlachtbetrieb, Pferdefleisch in original italienischer Lasagne, die auch in deutschen Supermärkten zu finden ist, versteckt hat. Oder nennt man das “geschmacksintensiviert”? Auf jeden Fall ein deutliches Zeichen nach Brüssel, daß in der EU, doch endlich alles zusammnenwächst.
Vielen Dank auch.
Ich warte noch darauf, daß der beteiligte, französische Betrieb, mit EU-Fördergeldern aus dem üppigen Argrartopf, subventioniert wurde.
Genau und emotionslos betrachtet, ist das Pferd eigentlich ein Nutztier, wir die Kuh, das Schwein oder das Schaf auch. Mit dem einzigen Unterschied, das man tatsächlich von unserer Seite exklusiv vom Pferd, den Nachwuchs, unverzehrt läßt. Zumindest noch. Oder schon einmal, auf dem samstäglichen Bauernmark, ein Fohlenschnitzel erblickt?
Ich rege allen Aufgeregten auch eine Blindverkostung von Lasagne mit und ohne Pferdeanteil ans Herz. Ich weiß jetzt schon, was bestimmt besser schmeckt.
Thema aufregen – ich weiß schon gar nicht mehr, was ich über den FC aus München schreiben soll. Ein unerhört erfolgreiches Harmonie-Biotop, was da im Bundesland Bayern, einen wärmenden Mantel gefunden hat. Nicht einmal mehr Gegentore fallen.
OK, der Olaf Thon hat jetzt hat in seiner Funktion als Experte für irgendwas mit Sport gemeint, der Schweini, also der Bastian Schweinsteiger, könne im übertragenen Sinne, eigentlich gar nicht so toll kicken und der NetzerGünther, hat dann auch geexpertet, daß Weltklasse, in seinem Sinne und übertragen gemeint, auch woanders oder wieanders sei.
Der Jupp, also der derzeitige Trainer vom Schweini und dem FC Bayern und Vorbereiter, nebst Landebahnenfeger, für die Ankunft des Messias aus Barcelona, hat dann erwidert, daß das, was die anderen erzählen aber echt mal Quatsch ist und der Uli, der sich normal immer aufregt, der ist trotzdem ganz ruhig geblieben, weil er lieber ins globale Currywurstgeschäft, mit einer großen Fast-Food-Kette eingestiegen ist.
Nächste Woche ist Champions-League Achtelfinale bei Arsenal in London. Da wirds dann aber ernst. In echt. Obwohl, da kickt ja jetzt der Poldi und was über den der Olaf und er Günther denken, das darf man gar nicht schreiben…

Tags: Allgemein

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