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Des Pudels Kernschmelze…

Oktober 19th, 2012 · Keine Kommentare

von Tobias Griebel

…oder Angst essen Seele auf. Eigentlich sollte in diesem Text, nach der kleinen Blog- und Bundesligapause, darüber zu lesen sein, daß der große FC Bayern tatsächlich einen Bundesliga Traumstart, mit der Maximalausbeute von 21 (!!) erreichten Punkten, nach sieben Spieltagen vorgelegt hat.
Oder über den kleinen SV Königsbach, der in der B-Liga des Enzkreises, tatsächlich bereits die ersten acht Spiele in Folge gewinnen konnte und man trotz der noch langen Saison, bereits begonnen hat, den Aufstiegssekt zu bunkern.
Der Text hätte auch etwas zu tun gehabt, mit den großen vier “S”, die derzeit die Medienlandschaft mitbestimmen: Strompreiserhöhung, Sascha Hehn – vom Stewart zum Traumschiffkapitän, Schavan-Doktorarbeit=Abschreibearbeit? und
Steinbrück=SPD-Kanzlerkandidat – übrigens verfügt der Mann über wesentlich mehr Nebeneinkünfte, als ich jemals mit Haupteinkünften zusammenraffen werde und ich frage mich ernsthaft, ob die erste Maßnahme eines Kanzlers Steinbrück nicht die wäre, die durch Kanzlerschaft entgehenden Nebeneinkünfte, mittels eines neu zu schaffenden Nebeneinkunftsausgleichfonds, etwas aufzufangen. Kann ja schließlich nicht sein, daß der Kanzler einen Staatsbesuch schwänzt, weil er vor Call-Center Mitarbeiterinnen in Castroph-Rauxel, einen Vortrag halten darf.
Der Text hätte auch etwas darüber erzählen können, was einen Österreicher dazu bewegt, sich aus schlappen 35 Kilometern, aus einer Kapsel, die an einem Heißluftballon hängt, zu stürzen und warum das nicht schon ein anderer Österreicher, knapp 70 Jahre vorher versucht hat. Und damit meine ich nicht Luis Trenker.
Der Text hätte auch das ein oder andere Wort über diesen Radfahrer verloren, der noch immer jegliches Doping leugnet obwohl sein dauerhafter Rivale aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten, mittlerweile dessen wohl endgültig überführt wurde.
Das alles wäre in dem Text gestanden, hätte die deutsche Fußballnationalmannschaft, nicht noch diesen vier zu null Vorsprung, gegen die bis dahin hoffnungslos unterlegenen Schweden hergeschenkt.
Grundsätzlich finde ich, schenken wir Deutschen doch schon viel zu viel her. Ich sag nur Rettungsschirm und Bürgschaften für südeuropäische Krisenstaaten. Aber damit können wir mittlerweile alle ganz gut leben, da uns Mutti Merkel, gemeinsam mit ihrem Party-Hengst Wolfgang, irgendwie erklären konnte, das wir davon irgendwie, irgendwo, irgendwann alle trotzdem profitieren werden. Aber das wir Deutsche jetzt schon im Fußball, die WM-Quali Punkte herschenken, das gab es in der langen Fußballhistorie noch nie.
Nun wurde das Thema in den Blogs und Foren ebenso breitgetreten, wie in den druckenden und sendenden Medien: Die Meinungen im Fußballexpertenland sind wie gewohnt vielfältig. Die Wahrheit jedoch liegt ganz wo anders: Wo fand das Spiel statt? In Berlin. Wer betreibt in Berlin ein Wettbüro? Richtig…Ich vermute oder bin mir sicher, daß die Gebrüder S., der deutschen Nationalmannschaft und dem Trainerteam, eine betäubende Substanz, im Pausentee verabreicht haben, welche erst 15 Minuten nach Einnahme zu wirken beginnt. Das ist die einzige, nachvollziehbare Erklärung, für diesen Leistungsabfall, verbunden mit der Apathie des Trainers am Spielfeldrand. Der Jogi hat sogar vergessen mittels einer dritten Auswechslung, noch etwas Zeit zu schinden, obwohl dies, neben der Eric-Cantona- Gedächtnis-Grätsche, das letzte probate und sportlich fast faire Mittel, des Ergebnis-über-die-Runden-bringens ist.
Diese Art der Einflußnahme wurde übrigen bereits im letzten Jahr in Italien bereits erfolgreich in der dritten Liga getestet und jetzt war die Zeit wohl reif, einen der kapitaleren Hirsche im Wald zu erlegen. Hut ab! Da werden etliche Milliönchen in den Zockerbuden zwischen Kasachstan und Singapur geflossen sein.
Falls dem jedoch wider Erwarten doch nicht so war, erklärt es mir wenigstens endlich den Umstand, warum man beim FC aus Bayern, der in dieser Partie übrigens sieben Spieler auf dem Platz hatte, warum man beim FC Bayern zu Saisonbeginn, 40 Millionen für einen Schweinsteiger-Sidekick ausgegeben hat, denn aus einem Steuermann, wird nicht immer auch ein Kapitän.

Tags: Allgemein

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