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“Die Leiden der jungen B.” oder “Gefangen im Faselmorast”

September 21st, 2012 · Keine Kommentare

von Tobias Griebel

Literaturzeit im Land der Dichter und Denker! Erinnert sich noch jemand an unseren ehemaligen Chef im Staat? Das ist der, den Frau Merkel entgegen anderweitiger Wünsche ins Amt geboxt hatte und der irgendwie nach sehr kurzer Zeit wieder zurücktreten mußte, weil er etwas zu viel von den falschen in Anspruch nahm. Dessen bedeutend jüngere Frau, hat jetzt ein Buch schreiben lassen. Das ist schön. Oder auch nicht,
Angefangen hat diese Frauen-schreiben-jetzt-mal-Bücher-Dingens, vor einigen Jahren in England, bei einer arbeitslosen, zugfahrenden Dame, namens Joanne K. Rowling, die einen Zauberlehrling erdachte, damit stinkreich wurde und endete supernovaartig in einer kurzzeitigen Fantasiebuchwahnschwemme, quer durch die Belletristiklisten. (Ein Begriff für angehende Scrabble-Könige)
Kurz darauf folgte eine andere, dahinschreibende Dame namens Meyer und in jeder Buchneuveröffentlichung, die gerade kein Jamie Oliver oder Tim Mälzer Kochbuch war, steckte mindestens ein kleiner Vampir.
Last but not least, erleben wir gerade im Schatten des Grauen, die best-sellende, dreiteilige Bondagefantasie einer gewissen Frau James und ich kann es persönlich kaum erwarten, rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft, neben der ersten, posthumen Best-of Whitney Housten CD, dem neuen Daniela Katzenberger Schuhregal in Glücksradform, einem Verona Pooth Kinderliederbuch,nebst CD, auch den erste Bondage-Vampirkrimi in Händen zu halten; dicht gefolgt von Tim Mälzers neuem Küchenbullenreport “Dinge, die man(n) auch trotz mit Ledermaske aufm Kopf essen kann,ohne zu ersticken”. Schöne Bescherung.
Frau W. hätte sich, anstelle ihrer Schilderung von Luxusproblemchen, die auch das “Amt” der ersten Frau im Staate mit sich bringt, ebenfalls besser in Richtung Bondage-Sex, Vampirquatsch oder Kochbuch, beraten lassen sollen. Gruftige Fesselfantasien im Keller des Schlosses Bellevue, Vampire auf dem Sommerfest oder Lebend-Buffet mit der Gattin des Ex-Kanzlers Doris Schröder-Köpf inklusive Vorwort des deutschen Bierbrauerverbandschef. Ein garantierter Knaller.
Im Anschluß noch eine zweiteilige Sat1-Movie-Movie-Verfilmung, kurz vor Pfingsten, mit dem Maschmeier seiner Vroni in der Hauptrolle und der Kreis des Gebens und Nehmens hätte sich gänzlich geschlossen. Gerne gesehen auch die Quervermarktung bei Beckmann, Lanz und Konsorten, um endlich mal wieder den runden oder eckigen Tisch voll zu bekommen und Peter Scholl-Latour eine kleine Pause zu gönnen.
Bliebe allein Harald Schmidt auf der Strecke aber der ist das mittlerweile wohl gewohnt und sendet, frei von Zuschauern vor sich hin. Die endgültige Version des Privatfernsehens.

Übrigens schon jemand das neue I-Phone? ich hätte nicht mal das alte Modell zu bieten und betrachte die Hysterie mit etwas ungläubigem Staunen. Habe nur gelesen, man könne damit tatsächlich noch telefonieren. Das imponiert mir etwas.
Thema imponieren: Bislang wettbewerbsübergreifend ohne Punktverlust, tankt sich der FC Bayern aus München, in fast beängstigender Weise durch die noch junge Saison. Die Mannschaft ist einschließlich ihrer Sorgenkinder, auf den Punkt in Form und spielt offenkundig noch lange nicht am Limit. Und wenn dann erst alle noch Verletzten zurückkommen….
Falls der Wochenendprüfstein aus Gelsenkirchen, ebenfalls punktverlustlos ad acta gelegt werden kann, könnten die Herren in der DFB-Zentrale, mal schon den Graveur für die Schale einbestellen. Doch Moment – gab es da in der letzten Saison, nicht ein Team, welches mit acht Punkten Vorsprung ins “beste Trainingslager aller Zeiten” gefahren ist?
Üben wir uns besser noch in einmütiger Demut.
Ach ja – O’Zapft is. Jetzt aber wirklich!
Und die Rente ist sicher! Kann nur keiner sagen, wie viel.

Tags: Allgemein

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